French Chanson, Tango, Bossa Nova und Jazz treffen auf die Atmosphäre kleiner Straßencafés, verregneter Gassen und langer Nachmittage.
Mal melancholisch, mal leichtfüßig. Immer ein bisschen nostalgisch, filmisch und wunderbar lässig.
Paris, Berlin, die Neunziger
Mit dieser Playlist verbinden mich verschiedene Punkte in meinem Leben, angefangen mit meiner Zeit in Paris und Berlin in den 90ern. In Frankreich gab es zu dieser Zeit viele Sparten- oder Nischenradiosender, analog natürlich. Man war umgeben von „Big City“-Musik, und in der Stadt gab es zu jedem Gefühl den richtigen Soundtrack. Wer schon einmal im November in Paris war, kennt das Gefühl der ewigen Melancholie, die diese Stadt umgibt.
In Berlin habe ich neben meiner Arbeit als Architekturfotograf in einem Restaurant gearbeitet. Es hieß Rosenbaum. Es war kein schickes Restaurant, die Preise waren angemessen. Alles – das Essen, die Getränke und die Musik – war sorgfältigst kuratiert.
Damals stand Tim Raue noch am Anfang und war für die Speisekarte zuständig. Man muss verstehen: Es waren noch wilde Zeiten damals, es gab kein Internet und keine Social Media. Die Bohème traf sich an solchen Orten.
Es lief immer Musik, von einem Kassettenrekorder! Es gab fünf oder sechs Kassetten. Alle 45 Minuten musste die Seite gewechselt werden.
In der Playlist „Somewhere Else“ sind meine „90er-Jahre-Gefühle“ verarbeitet.
Eine Playlist für alle, die sich mit guter Musik und einer Tasse Kaffee gerne mal ganz woanders hinträumen.